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October 30, 2004

Popular German paper endorses Bush

We cover a lot of top international media in this blog, but sometimes something interesting percolates up from the bottom... literally.

On Wednesday, the low-brow but highly popular Bild Zeitung (biggest newspaper in Germany!) published an editorial endorsing Bush for president. The reasons?

1. Bush’s priorities are clear, especially on Islamic fundamentalism.

2. Bush has learned the lessons of history, in particular that force is the only answer against fanatics.

3. Under Bush, the USA will continue to bear the burden—military, financial, and casualties—in the “Holy War” against these fanatics.

4. In addition to the war on terror, Bush will do everything in his power to prevent further nuclear proliferation, especially in Iran and North Korea.

5. Bush has learned that America can beat every land militarily, but can’t bring peace anywhere alone. Therefore, he’ll be more interested in international help during a second term, while not allowing himself to be made dependent on the United Nations.

6. Bush knows that Europe and Germany don’t have the military capacity to contribute abroad, and therefore won’t ask. Kerry, on the other hand, will demand engagement—and further hurt German-American relations.

7. Under Bush, America will continue to be a reliable partner to Israel in its struggle for survival. That is particularly important for Germans.

8. The Republicans have always been more supportive of free trade as the Democrats. That’s true for Bush and Kerry, and that’s good for the export nation Germany.

9. Every new American government makes mistakes; Bush has already made his. Kerry, on the other hand, has never held a public office. He would be more poorly prepared than most Presidents before him.

10. With Bush, we know what to expect. With Kerry, nobody knows what he stands for and where he’ll lead America and the world.

Also: There was already one president that most Germans thought was a dumbbell.

His name: Ronald Reagan.

We have him to thank for the end of the Cold War and the German Reunification. There’s a good possibility that one day we’ll be thankful to George Bush, too.

This mixed bag of opinions may seem irrational, but the Bild Zeitung’s audience isn’t saavy to international politics. Good to know what the other half reads, especially abroad where opinions are being formed every day... by papers other than the New York Times.

Bild Zeitung (Germany) - Warum George W. Bush der bessere Präsident ist

Am 2. November hat Amerika die Wahl

Warum George W. Bush
der bessere Präsident ist

Eine Wahl-Empfehlung von HUGO MÜLLER-VOGG

Hugo Müller-Vogg

In sechs Tagen, am 2. November, hat Amerika die Wahl: George W. Bush oder John Kerry? Hier nennt BILD-Autor Hugo Müller-Vogg seine zehn Gründe, warum es für Deutschland, die Welt und Amerika besser wäre, wenn George W. Bush Präsident bleibt.

1. Bushs Prioritäten sind eindeutig. Er sieht den menschenverachtenden islamistischen Fundamentalismus, die mordwütigen Mullahs als die größte Gefahr für die westliche Welt.

2. Bush hat die Lektionen der Geschichte gelernt. Gegen gewaltbereite Fanatiker helfen keine guten Worte, da hilft nur militärische Stärke. Da gibt es bei ihm – anders als bei Kerry – kein Wackeln.

3. Unter Bush werden die USA als Supermacht weiterhin die Hauptlast in dem von den islamistischen Fanatikern einseitig erklärten „Heiligen Krieg“ tragen – militärisch, finanziell und auch beim Blutzoll.

4. Neben dem Kampf gegen den Terror und die Terroristen wird ein wiedergewählter Bush alles tun, um keine neuen atomaren Mächte entstehen zu lassen. Das gilt insbesondere mit Blick auf die nuklearen Ambitionen des Irans und Nordkoreas.

5. Bush hat gelernt, daß Amerika jedes Land militärisch besiegen, aber nicht im Alleingang befrieden kann.
Deshalb wird er in einer zweiten Amtszeit verstärkt auf internationale Zusammenarbeit setzen.
Aber er wird sich nicht davon abhängig machen, wie Syrien oder Libyen in der UNO abstimmen.

6. Bush weiß, daß Europa und Deutschland gar nicht über die militärischen Kapazitäten verfügen, um sich über ihre bisherigen Auslandseinsätze hinaus nennenswert zu engagieren. Deshalb wird er diesen Beitrag auch nicht einfordern. Kerry aber würde genau das tun – und die ohnehin beschädigten deutsch-amerikanischen Beziehungen weiter belasten.

7. Unter Bush wird Amerika ein verläßlicher Partner Israels bei dessen Überlebenskampf bleiben. Daran muß gerade uns Deutschen sehr gelegen sein.

8. Die Republikaner waren immer entschiedenere Befürworter eines freien Welthandels als die Demokraten. Das gilt auch für Bush im Vergleich zu Kerry. Und das ist gut für die Exportnation Deutschland.

9. Jede neue amerikanische Regierung macht Fehler; Bush hat seine schon gemacht. Kerry hingegen hat noch nie ein Regierungsamt bekleidet. Er wäre so schlecht vorbereitet wie wenige Präsidenten vor ihm.

10. Bei Bush wissen wir, was wir zu erwarten haben. Bei John Kerry weiß dagegen niemand, wofür er steht und wohin er Amerika – und die Welt – führen will.

Übrigens: Es gab schon einmal einen US-Präsidenten, den die meisten Deutschen für einen tumben Toren hielten.

Sein Name: Ronald Reagan.

Ihm verdanken wir das Ende des kalten Krieges und die Wiedervereinigung. Gut möglich, daß wir eines Tages auch George W. Bush dankbar sein werden.

Posted by Lauren Hertel at October 30, 2004 12:53 PM